Heute am 29.12. ist der vierte Tag ohne Wasser. Inzwischen wird das Wasserholen an verschiedenen Quellen zur Routine. Zumindest liegen die Quellen schön und vor allem ist es gut, dass es sie überhaupt gibt, ansonsten hätten die Bewohner hier in der Gegen ein echtes Problem.
Im übrigen werden die Quellen auch im täglichem Leben genutzt. Nicht jeder hat das Geld sich ständig Wasser zu kaufen, bzw. das Geld ist woanders besser aufgehoben. Ich spreche hier übrigens von ganz normalen Menschen, von Lehrern, Angstellen, etc. . Außerdem soll das Wasser besonders gut sein und ein wenig ist es auch Tradition.
Wundervoll ist zu erleben wie hilfsbereit und kooperativ die Menschen sind. Jeder wartet geduldig bis die Kanister der Anderen voll sind, selbst wenn es, wie heute erlebt über zwanzig sind, wird in Ruhe gewartet und geholfen. So ein kooperatives, entspanntes Miteinander kenne ich aus deutschland kaum.
Ursache für den Abbruch der Trinkwasserversorgung ist ein Wasserrohrbruch. Es wird wohl noch einige Tage dauern, aber wie gesagt, inzwischen ist man ja dran gewöhnt.
Hier noch ein Bild von den Reperaturen

Quelle mit mehr Bildern, Infos und Videos: https://www.facebook.com/share/r/1NtFqH1bND/
Infrastuktur
Insgesamt ist die Infrastruktur sehr unterschiede. Vereinfacht gesagt könnte man sagen, für den normalen Menschen ist es eher schwierig. Da wo keine Prestigeobjekte oder Tourismus ist, ist sie größtenteils marode. Schlechte Straßen, schlechtes Internet, teilweise Probleme mit der Stromversorgung, Probleme mit Wasserversorgung … .
Müll
Ein besonderer Punkt ist die Müllabfuhr. An den Prachtsraßen sieht alles toll aus, aber abseits davon ist es ziemlich schräg.
In Teilen wird Müll einfach irgendwo entsorgt. Ich bin durch einen Müllwald gegangen, der wirklich komplett voll war mit Abfall. Ein Teil kommt aus dem Meer, weil auch dort einiges entsorgt wird, ein großer Teil ist aber offensichtlich einfach abgeladen oder nach dem Piknick liegen gelassen worden. Ja man macht auch Picknick in dem Wald. Es ist ein wundervoller Pinienwald direkt am Meer, wirklich herrlich, eben bis auf den Müll.
Final
Ja, in anderen Ländern der Welt ist es noch viel schlimmer. Was in Albanien besonders ist, aber ähnlich zu anderen ärmeren Ländern die auf Tourismus setzen, ist der krasse Unterschied.
Man kann sagen, das die Touristischen Gegenden Fassaden sind. Dem Besucher wird original Albanien gezeigt, dabei sind selbst die Strände oft künstlich angelegt, mit viel Aufwand und meist ausländischen Investoren. Die Menschen vor Ort haben wenig davon







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